Zwänge

Jeder Mensch ist bestimmten Alltagszwängen unterworfen.


So müssen die Meisten beispielsweise unter der Woche zu einer bestimmten Zeit aufstehen, damit sie pünktlich bei der Arbeit oder in der Schule sind.

Auch eine gewisse Körperhygiene - wie regelmässiges Duschen und Kleider wechseln -  ist eine wichtige Voraussetzung für ein ungetrübtes Sozialleben. Diese "normalen" Zwänge sind für die Bewältigung des täglichen Lebens unerlässlich und werden auch entsprechend anerzogen und gefördert.


Der Begriff "zwanghaftes Verhalten" umfasst nun ein breites Spektrum an Verhaltensweisen. Darunter fallen vollkommen harmlose Angewohnheiten - wie bestimmte Begrüßungsrituale innerhalb der Familie - aber auch kraft- und zeitraubende Verhaltensmuster, die den Alltag des Betroffenen stark beeinflussen können.


Der Übergang von "normalem" zu "zwanghaftem" Verhalten verläuft oft fließend und ist von aussen entsprechend schwer zu erkennen.

So können eine ganze Reihe harmloser Hobbys unter Umständen an eine Zwangsstörung erinnern. Viele Menschen sammeln beispielsweise leidenschaftlich Briefmarken, Bierdeckel oder alte Konzertkarten. Wann aber hört das entspannende Vergnügen auf und fängt der so genannte Sammelzwang an?

  

Generell gilt:


Je stärker das zwanghafte Verhalten von dem sonst üblichen Verhalten abweicht und je mehr es den Betroffenen in seinem alltäglichen Leben behindert und einengt, um so eher wird man von einer Störung oder Erkrankung sprechen.

(Quelle: Zwaenge.de)

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