Sexuelle Störungen

Sehr wahrscheinlich sind gelegentliche Störungen im Sexualleben unter unseren Lebensverhältnissen unvermeidlich. Nur sehr wenige Menschen können wohl wahrheitsgemäß von sich sagen, in ihrer gelebten Sexualität tatsächlich immer völlig glücklich und zufrieden zu sein. Vermutlich sind sexuelle Probleme bis zu einem gewissen Ausmaß ein fester Bestandteil menschlicher Existenz.


Aber davon unabhängig gibt es in unserem Sexualleben eine Menge Probleme, deren Lösung in Beratung oder Therapie gefunden werden kann.


Denn viele Probleme bzw. Störungen beruhen auf falschen, vorurteilsbehafteten oder angstmachenden Vorstellungen oder auf falsch "gelernten", das heißt lebensgeschichtlich erworbenen Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen.


So klagen viele Menschen etwa über so genannte "Funktionsstörungen.:


Störungen der sexuellen Funktion beim Mann:



Störungen der sexuellen Funktion bei der Frau:



Dabei handelt es sich (bis auf den Vaginismus) im Grunde um zwei analoge Probleme bei Männern wie bei Frauen: um das Fehlen körperlicher Erregung sowie um Orgasmusprobleme (mangelnde Zeitkontrolle, Lustlosigkeit, Fehlen des Orgasmus).

Der erste Ansprechpartner für sexuelle Probleme ist immer der Arzt. Sollte dieser keine körperliche Gründe für die Störung finden, kann der Patient eine Sexualtherapie in Angriff nehmen.

Grundsätzlich sind alle diese Störungen therapeutisch behandelbar.