Jossi Avidor

Posttraumatische Belastungsstörung

Unter diesem Begriff wird eine verzögerte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine außergewöhnliche Bedrohung gesehen, die bei fast jedem Menschen eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde.


Oft treten die Reaktionen erst Monate bis Jahre nach dem Ereignis auf. Ereignisse, die eine posttraumatische Belastungsstörung hervorrufen können, sind z. B. Krieg, schwere Unfälle, Opfer eines Verbrechens, sexueller Mißbrauch, Folter, Naturkatastrophen, Chemieunfälle, Brände etc.

Man schätzt heute aufgrund neuer Untersuchungen, dass etwa 40 bis 60 Prozent aller Menschen irgendwann in ihrem Leben einmal das Opfer eines traumatischen Erlebnisses werden.


Besonders häufig betroffen von solchen Ereignissen sind bestimmte Berufsgruppen, z. B. Feuerwehrleute, Ärzte und Notfallhelfer oder Polizisten.

Die in Deutschland gut ausgebauten Netze an Hilfs- und Rettungsdiensten ermöglichen schnellstmögliche Hilfe.

Oft aber sind die Helfer solch starken Belastungen ausgesetzt, dass sie selbst der Hilfe bedürfen. Erlebte traumatische Ereignisse müssen bewältigt werden.


Zu den Symptomen, die bei einem posttraumatischen Belastungssyndrom auftreten können, gehören:



(Quelle:www.medizin-info.de)